Spenden trotz Abstand - Über Hilfsaktionen der DZ BANK Gruppe in einer ganz besonderen Weihnachtszeit

14. Dezember 2020 Menschlich und Fair

2020 – für die meisten unter uns ist es einfach ein Jahr zum Abhaken. Es hat uns aber auch Demut und Dankbarkeit gelehrt: Demut vor der Gesundheit und der persönlichen Freiheit – Dankbarkeit, dass es uns wirtschaftlich vergleichsweise sehr gut geht. Auch die Unternehmen der DZ BANK Gruppe sind stabil durch die bisherige Krise gekommen. Viele ohnehin schon hilfsbedürftige Menschen sind dagegen in der Corona-Pandemie in noch größere Not geraten. Mit vorweihnachtlichen Hilfsaktionen und Spenden möchten Unternehmen und Mitarbeitende der DZ BANK Gruppe ihnen das Leben ein wenig leichter machen.

Trotz oder gerade wegen Corona – die vielen verschiedenen und traditionellen Weihnachtsaktionen der DZ BANK Gruppe finden auch in diesem Jahr wieder viele Mitstreiter. Viele Mitarbeitende setzen sich für wichtige und soziale Zwecke ein und spenden. Allerdings läuft in diesem Jahr einiges anders als in den Jahren zuvor.

Überweisung statt Sammelbox

Die Corona-Pandemie beeinflusst nicht nur unser Arbeitsleben, sondern auch die diesjährigen Weihnachtsspendenaktionen der DZ BANK Gruppe. „Bei der R+V verzichten wir auf unsere schon bekannten Sammelboxen. Spenden sind ausschließlich bargeldlos per Überweisung oder paydirect möglich“, berichtet Ralph Glodek, Leiter der R+V STIFTUNG. Die R+V STIFTUNG bündelt das soziale Engagement der R+V. Sie organisiert daher auch die im Jahr 1994 gestartete Spendenaktion, bei der R+V-ler zwei Wochen lang zugunsten sozialer Initiativen sammeln. Jeder von den Mitarbeitern gespendete Euro wird vom Unternehmen verdoppelt. Die Spendenden können dabei jeweils selbst bestimmen, welche der zuvor gemeinsam ausgewählten zwölf Initiativen und Vereine ihre Hilfe bekommen soll: die Frankfurter Tafel, KulturistenHoch2 in Hamburg, die Kita Dunantstrasse in Hannover, Siebenstein in Hannover, Pelikanhaus in Münster, Helfende Hände in Stuttgart sowie in Wiesbaden: Aktion Kinder-Unfallhilfe, Albatros, Die Clown Doktoren, Barrierefrei starten, Känguru oder Zwerg Nase.

Seit Beginn der Aktion kamen über die Jahre insgesamt fast 680.000 Euro für den guten Zweck zusammen.

R+V-Stiftungsleiter Ralph Glodek präsentiert das Spendenergebnis 2019 am Weihnachtsbaum auf dem Raiffeisenplatz. In diesem Jahr fließen die Weihnachtsspenden bargeldlos.

Überraschungsgeschenke statt Wunschzettel

Seit 2010 unterstützt die DZ BANK die Aktion „Weihnachtsgeschenke für Frankfurter Kinder“. „In diesem Jahr ist aber auch bei uns durch Corona leider einiges anders – zum Beispiel fehlen an den Weihnachtsbäumen in den Foyers die persönlichen Wunschkarten der Kinder,“ berichtet Personalerin Karin Knoblauch. Damit die Kinder aber trotz Pandemie ihre Geschenke zu Weihnachten bekommen, registrieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der DZ BANK online. Dort wählen sie eine Altersgruppe, für die sie ein Überraschungsgeschenk kaufen möchten. Das kann ein Buch oder ein Gesellschaftsspiel sein. Die Geschenke können sie dann persönlich oder per Post im Frankfurter Kinderbüro abgeben. So bleibt auch für die Kinder die Weihnachtsüberraschung groß.

Die Mitarbeitenden der DZ BANK unterstützen außerdem erneut die Stiftung „Childaid Network“. Ein Zuhause, Schule und später die Ausbildung, ärztliche Versorgung, Essen, Kleidung - all das bewerkstelligt die Stiftung mit einem Euro pro Tag und Kind. Da die meisten Kolleginnen und Kollegen Corona-bedingt im Homeoffice arbeiten, hat die Stiftung eigens eine Website eingerichtet, über die sie für die Heimkinder spenden können. Im letzten Jahr veränderten die Kolleginnen und Kollegen mit ihren Spenden das Leben von 194 ehemaligen Straßenkindern und Waisen in Guwahati/Assam in Nordostindien.

Jungen- und Tanzgruppe in einem Kinderheim in Nordostindien. Bild: Childaid Network

Finanzielle Hilfe für Kranke und Kinder in Not

Auch bei der DZ HYP unterstützen Unternehmen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der Betriebsrat verschiedene gemeinnützige Vereine und Organisationen finanziell. So hat der Betriebsrat in Hamburg für Weihnachtsspenden bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern getrommelt. Der gespendete Betrag wurde von der Bank traditionell noch einmal verdoppelt. Rund 16.000 Euro kamen so für „Dunkelziffer e.V. in Hamburg“ zusammen. Der Verein kämpft seit 1993 mit Therapie, Beratung, Prävention und Fortbildung gegen den sexuellen Missbrauch von Kindern und gegen Kinderpornographie.

„Wir verzichten auch seit einigen Jahren auf den Versand von Weihnachtskarten. Stattdessen erhalten zwei gemeinnützige Organisationen eine Spende von insgesamt 10.000 Euro“, berichtet Julia Jordan, Abteilungsleiterin Marketing. Bei der Auswahl der diesjährigen Spendenempfänger nominierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zwei Projekte, die ihnen besonders am Herzen liegen: „Liebenswert – Lebenswert e.V.“ unterstützt Menschen mit demenziellen Erkrankungen und deren Angehörige. Und „Kinder Zukunft Fördern e.V.“ hilft Kindern und Jugendlichen aus schwierigen Verhältnissen in drei Kinderdörfern, ein befriedigendes Berufsleben und ihren eigenen Platz in der Gesellschaft finden.

Spenden statt feiern

Auch liebgewonnene Traditionen kommen in diesem Jahr auf den Prüfstand. Schließlich ist vieles unter den derzeitigen Bedingungen guten Gewissens nicht möglich oder schlicht nicht verantwortbar. „Dazu gehören leider auch unsere Weihnachtsfeiern“, konstatierte Hans Joachim Reinke, Vorstandsvorsitzender von Union Investment, in seiner Ansprache an die Belegschaft. Er weiß: Für viele Mitarbeitende sind die Weihnachtsfeiern ein wichtiger Ankerpunkt im Jahr, bei dem das Team zusammenkommt und das Jahr gemeinsam Revue passieren lässt. Mit Blick auf die Gesundheit und unter Berücksichtigung der gesellschaftlichen Verantwortung jedoch heißt es in diesem Jahr, darauf zu verzichten. Der Vorstand wird den freigewordenen Zuschuss für einen guten Zweck spenden. „Ich bin mir sicher, dass es auch im Sinne aller Kolleginnen und Kollegen ist, die Summe in diesem Jahr an die Tafel an unseren Standorten in Frankfurt, Hamburg, Luxemburg und Wien zu geben“, so Reinke.

Vorstand Reinke spendet das Budget für Weihnachtsfeiern an die Tafeln der verschiedenen Standorte von Union Investment.

Virtuelle Weihnacht und internationale Spenden.

Auch bei der DZ PRIVATBANK in Luxemburg fiel die Weihnachtsfeier natürlich aus. Dafür gab es eine „digitale vorweihnachtliche Vorstandsinformation“. Trotzdem war die Stimmung gut, denn knapp 90% aller Mitarbeiter hatten sich dafür angemeldet. „Dadurch, dass unsere Standorte auf die drei Länder Luxemburg, Deutschland und Schweiz aufgeteilt sind, haben wir diese Teilnehmerzahl bei Weihnachtsfeiern vor Ort noch nie erreichen können“, erklärt Personalerin Sonja Henn. „Es war schön, einige Kollegen auf diesem Wege einmal wiederzusehen.“ Zu diesem Online-Event bekam jeder Teilnehmer einen Delikatessenkorb per Post ins Büro oder nach Hause geschickt. Die traditionelle Spende der Bank an vier caritative Hilfsorganisationen rund um die jeweiligen Standorte rundete die vorweihnachtlichen Aktivitäten ab. Die Mitarbeiter hatten vorgeschlagen, diese unter Ile aux Clowns, Eifeltierheim Altrich, Kinder- und Jugendhospiz Regenbogenland Düsseldorf und PluSport Volketswil/Schweiz aufzuteilen. Der Vorstand weitete die Spendenaktion in diesem Jahr noch aus: Jeder Betrag, den die Mitarbeiter freiwillig bis zum Jahresende zusätzlich an die Organisationen spenden, wird noch einmal verdoppelt.

Für all diese Unterstützung sagen wir allen Spendern und Helfern von Herzen Danke und wünschen Ihnen besonnene und besinnliche Festtage. Bleiben Sie gesund.