Sie haben ihre Ideen gerockt – die Karriere-Preisträger der DZ BANK Gruppe 2019

02. April 2019 Perspektive, Zukunft, Stabilität

Zum 18. Mal haben die Unternehmen der DZ Bank Gruppe den höchstdotierten Hochschulpreis der deutschen Wirtschaft verliehen. Bei der feierlichen Verleihung des Karriere-Preises 2019 am 29. März in Frankfurt wurden die besten Absolventinnen und Absolventen, die ihre herausragenden Abschlussarbeiten für den Karriere-Preis 2019 eingereicht hatten, nun geehrt. Da einige Platzierungen doppelt vergeben wurden, gab es in diesem Jahr sogar Preisgelder in Höhe von insgesamt 28.000 Euro.

„Rock Your Ideas“ – unter diesem Motto fand in diesem Jahr die Verleihung des Karriere-Preises der DZ Bank Gruppe 2019 statt. Das Motto für bare Münze genommen hatten die Teilnehmer des Wettbewerbs schon im letzten Jahr. Statt sich ihre Master- oder Bachelorarbeiten nur für den akademischen Abschluss aufzusparen, hatten sie diese auch für den Karriere-Preis der DZ Bank Gruppe 2019 eingereicht. So haben sie sich jetzt am Ende ein zusätzliches attraktives Preisgeld verdient.

Die Preisträger „Karriere-Preis 2019“

Arina Brutyan von der Goethe-Universität Frankfurt bewertete in ihrer Arbeit „The Impact of Solvency II on the Capital Structure of European Insurers“ die Auswirkungen der geänderten europäischen Versicherungsregulierung auf das Finanzierungsverhalten und die Kapitalstruktur der europäischen Versicherer. Die Jury überzeugte die Originalität der Arbeit und die interessanten Denkanstöße.

Der zweite Erstplatzierte, Philipp Roßmann von der Eberhard Karls Universität Tübingen, überzeugte die Jury mit seiner Arbeit zum Thema „Optimale Kündigungsstrategie von hybriden Finanzinstrumenten“. Die Arbeit sei theoretisch sehr hintergründig und müsse letztlich als Grundlagenthese verstanden werden, so das Juryurteil. Die beiden Preisträger konnten sich jeweils über 7.500 Euro Preisgeld freuen. Drittplatzierter wurde Jannik Schäfer, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Er gewann mit seiner Arbeit „Pricing the Empty Creditor Problem in the CDS Market: an Empirical Investigation“ 2.500 Euro.

Ein Preisgeld in Höhe von 4.500 Euro gewann in der Bachelor-Kategorie der Erstplatzierte Kevin Riehl, Technische Universität Darmstadt, mit „The Influence Of GreenTech Notifications On Stock Investors“. Er hat die Auswirkungen von Online-Meldungen im Zusammenhang mit den „GreenTech“-Aktivitäten von Aktiengesellschaften auf ihre Renditen analysiert. Die Jury sah darin eine hohe Aktualität, deren Schlussfolgerungen gut auf andere Fragestellungen anwendbar seien. Der zweite Platz, der mit 3.000 Euro dotiert ist, ging an Lisa Maria Hindelang, FOM Hochschule für Oekonomie & Management, für das Thema „Der Einfluss eines olfaktorischen Reizes auf die Kaufentscheidung. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Bankenbranche“. Der dritte Platz wurde doppelt vergeben – sowohl an Marion Huttenlau, Duale Hochschule Baden-Württemberg Heidenheim, für das Thema „Robo Advisory als Form der Mass Customization bei der Volksbank Göppingen eG“ als auch an Luisa Schulz, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, für die Arbeit „Analyse des Modellrisikos bedingter Ansprüche im Hinblick auf die Konstruktion geeigneter Risikomaße“. Beide erhielten ein Preisgeld von jeweils 1.500 Euro.

Lob und Anerkennung aus Wissenschaft und Praxis und dazu Preisgelder in Höhe von insgesamt 28.000 Euro – besser kann man seine Abschlussarbeit wohl kaum rocken.

Der Karriere-Preis 2019 – ein wertvolles Empfehlungsschreiben

Mit dem Preis haben die Ausgezeichneten zugleich aber auch das beste Empfehlungsschreiben für die eigene Karriere in den Händen, ist Juror Prof. Roland Füss, Universität St. Gallen, fest überzeugt: „Ein Preisgewinn ist auch ein dominantes Signal gegenüber zukünftigen Arbeitgebern, mit dem man sich gegenüber Konkurrenten abgrenzen kann.“

„Rock Your Ideas“

In seiner Begrüßungsrede zum feierlichen Festakt in Frankfurt forderte Thomas Ullrich, Vorstandsmitglied der DZ Bank, vom akademischen Nachwuchs, es nicht nur bei der Theorie zu belassen: „Am Ende kommt es darauf an, dass aus Ideen auch Produkte werden, die eben nicht nur ‚nice to have‘ sind, sondern tatsächlichen Mehrwert bieten und im Markt bestehen können“, so Ullrich. Dabei reiche das bloße Fortschreiben des eigenen Geschäftsmodells nicht mehr aus. Ideenfitness-Trainer Martin Gaedt und Matthias Schmidt, Mitglied im Innovation Lab der R+V Versicherung, griffen das Thema des Abends ebenfalls in ihren Reden auf und motivierten den akademischen Nachwuchs, neue Wege zu gehen.

Spannende Kontakte für den Karrierestart

Auf der anschließenden Feier ergaben sich für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Karriere-Preises interessante Gelegenheiten zum Networking mit Kolleginnen und Kollegen aus der DZ Bank Gruppe. Daraus wird sich in Zukunft bestimmt der ein oder andere berufliche Kontakt entwickeln.

So gab es an diesem Abend nicht nur Preisgelder, sondern viele wertvolle Erkenntnisse für den Einstieg in eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wünschen wir einen großartigen Karrierestart! Und wir freuen uns schon auf die nächsten Bewerbungen für den Karriere-Preises 2020. Details dazu gibt es bald auf der Website karrierepreis.de.

Die Preisträgerinnen und Preisträgern des Karriere-Preises der DZ Bank Gruppe 2019 im Überblick:

In der Master-Kategorie:

1.  Arina Brutyan, The Impact of Solvency II on the Capital Structure of European Insurers, Goethe-Universität Frankfurt, Preisgeld: Euro 7.500,-

1. Philipp Roßmann, Optimale Kündigungsstrategie von hybriden Finanzinstrumenten, Eberhard Karls Universität Tübingen, Preisgeld: Euro 7.500,-

3. Jannik Schäfer, Pricing the Empty Creditor Problem in the CDS Market: an Empirical Investigation, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Preisgeld: Euro 2.500,-

In der Bachelor-Kategorie:

1. Kevin Riehl, The Influence Of GreenTech Notifications On Stock Investors, Technische Universität Darmstadt, Preisgeld: Euro 4.500,-

2. Lisa Maria Hindelang, Der Einfluss eines olfaktorischen Reizes auf die Kaufentscheidung. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Bankenbranche, FOM Hochschule für Oekonomie & Management,  Preisgeld: Euro 3000,-

3. Marion Huttenlau: Robo Advisory als Form der Mass Customization bei der Volksbank Göppingen eG, DHBW Heidenheim,  Preisgeld: Euro 1.500,-

3. Luisa Schulz, Analyse des Modellrisikos bedingter Ansprüche im Hinblick auf die Konstruktion geeigneter Risikomaße, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Preisgeld: Euro 1500,-

Sonderauszeichnungen für die meisten eingereichten Arbeiten

Prof. Dr. Christian Kalhöfer, ADG Business School, Steinbeis-Hochschule Berlin, Spende für den Lehrstuhl: Euro 1.500,-

Prof. Dr. Peter Gomber, Goethe-Universität Frankfurt, Spende für den Lehrstuhl: Euro 1.500,-