„Der Wechsel ist bei uns ein Kulturelement.“ – wie ein Jobwechsel innerhalb der DZ BANK Gruppe die Karriere bereichert

22. November 2021

Perspektive, Zukunft, Stabilität

Die Unternehmen der DZ BANK Gruppe unterstützen ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der Karriereplanung. Wer sich beruflich umorientieren möchte, dem stehen die Türen zu den anderen Unternehmen der Gruppe offen. Im ersten Teil unserer Interview-Serie stellen sich zwei Kollegen vor, die den Schritt gemacht haben und zwischen zwei Unternehmen der DZ BANK Gruppe wechselten. Sie erzählen über ihre Gründe, ihre Förderer und erklären, warum ein Jobwechsel in der Gruppe inzwischen ein Kulturelement ist.

Patrick Lange begann seine Karriere als dualer Student bei der VR Leasing Gruppe und arbeitete auch nach seinem anschließenden Universitätsstudium bei der heutigen VR Smart Finanz, zuletzt in der Unternehmensentwicklung. Dann folgte 2015 für den heute 34-jährigen Familienvater der Wechsel zur DZ BANK. Dort ist er als Abteilungsleiter verantwortlich für die Weiterentwicklung im Firmenkundengeschäft. 

Rocco Ciano stieg vor knapp sieben Jahren bei Union Investment in die DZ BANK Gruppe ein. In Frankfurt unterstützte er als Personalreferent im Bereich „Rekrutierung und Betreuung“ die IT-Tochter des Unternehmens. Nach zweieinhalb Jahren wechselte er dann in die neu gegründete Einheit „Recruiting“ bei der R+V. Heute ist der 42-Jährige für das Ressort „Vorstandsvorsitz und Aktive Rückversicherung“ zuständig. 

Warum die beiden sich beruflich verändern wollten, wie gut der Übergang von einem Unternehmen der DZ BANK Gruppe zum anderen geklappt hat und was sie daraus gelernt haben, erzählen sie im Interview.

Patrick Lange wechselte von der VR Smart Finanz zur DZ BANK.

Herr Lange, Herr Ciano, was war der konkrete Anlass Ihrer Überlegungen, sich beruflich zu verändern?

Patrick Lange: Das war 2015. Nach knapp neun Jahren im gleichen Unternehmen, bei dem ich zudem meinen Berufsweg gestartet habe, wollte ich damals unbedingt einen Perspektivwechsel und neue Unternehmen kennenlernen. Der Reiz bestand wohl auch darin, meine gewohnte Komfortzone zu verlassen.

Rocco Ciano: Bei mir war die Sachlage etwas anders. Bei Union Investment hatte ich einen befristeten Arbeitsvertrag als Krankheitsvertretung. Als dieser endete, bestärkte mich mein damaliger Gruppenleiter, weiterhin in der Gruppe zu bleiben – was ich übrigens auch selbst wollte. Er hat sich dann bei der R+V für mich stark gemacht, den Kontakt vermittelt und somit als Förderer den Jobwechsel innerhalb der Gruppe unterstützt.

Warum haben Sie sich entschieden, in der DZ BANK Gruppe zu bleiben? Sie hätten bei diesen Voraussetzungen ja auch zu einem anderen Arbeitgeber gehen können?

Rocco Ciano: Ich habe die Arbeit und das Zusammengehörigkeitsgefühl bei Union Investment sehr zu schätzen gelernt. Ich hatte ja in der Vergangenheit bereits für einige andere Unternehmen gearbeitet und damit auch den direkten Vergleich. Außerdem fand ich den genossenschaftlichen Gedanken und die damit verbundene Art, wie man miteinander umgeht, großartig. 

Patrick Lange: Bei mir ist es ähnlich. Die DZ BANK Gruppe hat als Teil der genossenschaftlichen FinanzGruppe „gesunde“ Werte. Die finden unter anderem auch Ausdruck in unseren Haltungsdimensionen. Dass ich diese dann noch mit Einblicken in eine der größten deutschen Bankengruppen kombinieren konnte, ist wohl wirklich einzigartig. 

Wie verliefen die Jobwechsel denn konkret? Gab es Unterstützung?

Patrick Lange: Ja, die gab es. Vor meinem offiziellen Wechsel wurde eine Hospitationsphase vereinbart. Ich konnte also schon fortlaufend Teile der Woche bei der DZ BANK verbringen. Das hat mir einen fließenden und leichten Übergang ermöglicht.

Rocco Ciano: Mich hat mein damaliger Gruppenleiter, der gleichzeitig auch ein sogenannter KarriereScout der DZ BANK Gruppe war, begleitet und unterstützt. Ohne ihn wäre das sicherlich nicht so problemlos gelaufen. Er war es auch, der meinen Lebenslauf samt Zeugnissen an die zuständigen Kollegen bei der R+V weitergeleitet hat. Innerhalb kürzester Zeit bin ich zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden. Kurz darauf zum zweiten. Und wirklich – noch in diesem Gespräch wurde mir die Stelle zugesagt. 

Patrick Lange: Ich glaube, dass der Arbeitsplatzwechsel in der DZ BANK Gruppe grundsätzlich in den letzten Jahren ein positives Kulturelement geworden ist und hierdurch spürbar Wechselbarrieren reduziert werden. 

Rocco Ciano: Stimmt. Um ein konkretes Beispiel zu nennen: Von der Weiterleitung meiner Bewerbungsunterlagen durch meinen Gruppenleiter bis zum Vertragsangebot vergingen weniger als vier Wochen. Und ich konnte dann sogar noch vor der regulären Kündigungsfrist bei der R+V anfangen. Man kann auch problemlos auf die KarriereScouts in den Unternehmen zugehen und ein vertrauliches Gespräch führen. Sie beraten und geben konkrete Hilfestellungen bei der Planung eines Wechsels. 

Rocco Ciano wechselte von Union Investment zur R+V.

Welche persönlichen Erkenntnisse haben Sie durch den Wechsel gewonnen? 
 
Rocco Ciano: Manchmal muss man eben auch Glück haben. Ich habe sehr gerne bei Union Investment gearbeitet und dort viel Neues für mich mitnehmen können. Allerdings kann ich bei der R+V beruflich weiterwachsen. Ich habe hier jetzt die große Chance, meine Sprachkenntnisse im Arbeitsalltag einzubringen und Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen kennenzulernen. Diese Möglichkeiten sind für mich unglaublich wertvoll und bereichernd. Und dafür bin ich sehr dankbar.

Welchen entscheidenden Tipp können Sie denjenigen mitgeben, die gerade über einen Wechsel in der DZ BANK Gruppe nachdenken? 

Patrick Lange: Meines Erachtens werden Mitarbeiter, die bewusst auch andere Gruppenunternehmen kennengelernt haben, zukünftig in unserer DZ BANK Gruppe weitreichendere Vorteile haben, da wir hierdurch den Allfinanzgedanken noch stärker leben können. Zudem ist es immer inspirierend, auch andere Blickwinkel im Verbund einzunehmen.

Rocco Ciano:
Und man sollte nicht zögern und es einfach ausprobieren. Und es gibt – bei allen Unterschieden – eine gemeinsame Gruppen-DNA, die verbindet und uns als ein großes Ganzes erscheinen lässt. Wenn man selbst fachlich und menschlich weiterkommen möchte, dann sollte man diesen Schritt gehen. Ich kann es nur empfehlen.