Was macht ein ITler in der DZ BANK Gruppe? Kapitel 2: Stabilität und Weiterentwicklung sind kein Widerspruch – die IT in der R+V Versicherung

09. November 2020 Perspektive, Zukunft, Stabilität

Die Rollen und Aufgaben der IT in den Unternehmen der DZ BANK Gruppe sind vielfältig und haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert. Auch für die ITler der R+V Versicherung ist die ständige Weiterentwicklung ihrer hochkomplexen und vielfältigen Systemlandschaft eine anspruchsvolle Herausforderung. Denn Versicherung ist ohne Informationstechnologie undenkbar. Um in diesem Umfeld immer auf dem aktuellsten Stand zu bleiben, hat das Unternehmen aus Wiesbaden eine ganz besondere Kultur rund um aktiven Wissensaustausch, moderne Zusammenarbeitsformen und persönliche Entwicklungsfreiheiten geschaffen.

Die R+V ist einer der größten Versicherer Deutschlands für Privat- und Firmenkunden. Seit 1922 agiert das Unternehmen der DZ BANK Gruppe gemäß seiner Werte solide, begeisternd und genossenschaftlich. Aber auch ein Traditionsunternehmen muss sich ständig weiterentwickeln. Vor allem die IT darf nicht stehen bleiben. Schließlich bildet sie bei der R+V eine wichtige Arbeitsgrundlage für die rund 16.500 internen Anwender und erreicht über 8 Millionen Kunden. „Wir schauen daher kontinuierlich, wie wir die neuesten IT-Themen und -Trends kennenlernen und verstehen können, um sie nutzbringend in unser Unternehmen zu tragen“, erklärt Axel Panten, IT-Bereichsleiter.

Ideen aus dem Silicon Valley für Rhein Main

Üblicherweise sind die großen IT-Konferenzen der „Place to be“, um alles über neue Themen und aktuelle Trends zu erfahren. „Man muss aber gar nicht ins Silicon Valley oder um die halbe Welt reisen, um an solchen IT-Events teilzunehmen,“ erklärt Nadine Fleischmann, Kommunikationsreferentin in der IT, nicht ohne Stolz. Denn die R+V ist inzwischen selbst Organisator einer wichtigen IT-Konferenz – und das direkt in Wiesbaden: Zu „Talks4Nerds“ lädt der Versicherer regelmäßig internationale Speaker ins Rhein-Main-Gebiet ein. Fachleute vonbeispielsweise Microsoft, Alibaba, Huawei, IBM, GitHub, Instana oder Oracle waren hier bereits als Referenten zu Gast und sprachen vor Mitarbeitern sowie externen Interessenten, die sich über meetup zur Veranstaltung anmelden können. Gemeinsam diskutiert man über die neuesten State-of-the-Art-Technologien und deren Einsatzszenarien.

„Wir wenden die neuen Technologien auch an“

Doch nicht nur der Blick auf den Markt gibt der IT wichtige Impulse. Auch viele interne Formate beschäftigen sich mit neuen Technologien und deren Einsatz bei der R+V. So zum Beispiel das IT-Mitmachformat „OpenTec“, in dem Mitarbeiter selbst IT-Themen einbringen und den Kollegen vorstellen können. Häufig werden hier auch erste Anwendungsfälle neuer Technologien gezeigt, die gerade verprobt werden oder bereits Einzug ins Unternehmen gefunden haben. Konkrete Beispiele im Rahmen unserer hauseigenen RUV Cloud sind Kubernetes als Container-Orchestrierung oder der ElasticStack als Observability-Plattform.

„Ich erinnere mich, wie viele Talks4Nerds-Besucher vor einigen Jahren häufig noch dachten ‚Das wollen wir auch! Nur bis wir diese Technologien einsetzen, werden sicher noch Jahre vergehen‘“, so Antje Hellkuhl, IT-Gruppenleiterin. „Mittlerweile gehört es in den Formaten dazu, dass R+V-Kollegen ihr Notebook anstecken und live zeigen, wie die gerade noch vorgestellten Technologien bei uns bereits genutzt werden. Es ist toll, welch Stolz und Pioniergeist dann den Raum füllt, wenn wir merken: Wir hören nicht nur Zukunftsmusik, sondern wir spielen live mit!“

Freiräume werden bewusst gewährt

Um dies weiter voranzutreiben, bilden sich neben den zentralen Veranstaltungsreihen aufgrund der Fülle an Trends und Themen häufig weitere Formate und Interessensgruppen. „Wir schauen eigeninitiativ, wie wir die neuen Technologien und Methoden anwenden können und probieren neue Themen gemeinsam aus. Das ist auch gewünscht – diese Freiräume werden uns bewusst gewährt“, erklärt Nadine. In Zusammenarbeits-Communities (Communities of Practice, kurz CoP), Werkstätten oder Hackathons werden neue Technologien verprobt oder die Bedeutung dieser Entwicklungen für die R+V diskutiert und konzipiert. „In einem Hackathon wurde beispielsweise unsere IT-Landingpage für IT-Bewerber entwickelt“, beschreibt Antje. Daran sieht man, welche tollen Ergebnisse über solche Formate entstehen können. So sind gemeinsames Ausprobieren und aktiver Wissensaustausch ein wichtiger Teil der IT-Kultur in der R+V geworden. „Genau deshalb ist unsere IT auch so weit vorn“, ist Antje überzeugt.

Und auch auf die veränderten Rahmenbedingungen durch Corona hat das Unternehmen reagiert. „Zwar hat Corona uns zunächst einen Strich durch die Rechnung gemacht – denn all diese Formate sind eigentlich Präsenzveranstaltungen“, sagt Nadine. „Aber wir haben Lösungen entwickelt, um sie auch digital durchzuführen. So können die Kollegen weiterhin vom Wissensaustausch profitieren.“

Zwischen Start-up und Tradition

Mit dieser Herangehensweise an neue Themen bewegt sich die R+V zwischen Start-up und Traditionsunternehmen. „Eine Mischung aus Stabilität, fortlaufender Weiterentwicklung und Pioniergeist“, beschreibt Antje das Set-up und erklärt weiter: „Einerseits haben wir große Freiheiten und können vieles ausprobieren. Andererseits genießen wir die Vorteile und Sicherheit eines großen Finanzunternehmens mit vielen Benefits und genossenschaftlicher Denkweise“.

Bewerben Sie sich in der DZ BANK Gruppe

Wie vielfältig die Rollen und Aufgaben als ITler in der DZ BANK Gruppe sind, erfahren Sie auch im ersten Teil unserer kleinen IT-Serie: Mission „Nachhaltigkeit“ bei Union Investment. Wenn Sie Interesse haben, die R+V und die weiteren Unternehmen unserer DZ BANK Gruppe als ITler richtungsweisend mit weiterzuentwickeln, dann kontaktieren Sie uns gern. Aktuelle Jobangebote und Kontakte zu unseren Ansprechpartnern gibt es übrigens in den Jobbörsen unserer Unternehmen.